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24.9.2017 : 1:43 : +0200
15.11.16 14:42

K-2016

K-2016: Eine erfolgreiche Messe geht zu Ende

SIKOPLAST
Maschinenbau Heinrich Koch GmbH
Aulgasse 176
D-53721 Siegburg

 

Tel. (+49) 2241 / 17 45-0
Fax. (+49) 2241 / 17 45-71

 

info(at)sikoplast.de

 

 

 

 


Aktuelles

Recyclingextruder für Randstreifen Rückführung

Wirtschaftlicher aufbereiten ohne Staub

Die Herstellung von Folien und Vliesen ist immer dann besonders wirtschaftlich, wenn möglichst wenige Materialverluste entstehen. Gegeben ist dies, wenn die Produktionsanlage störungsfrei läuft, nur geringe Randstreifenabfälle entstehen und die unvermeidlichen Abfälle der Produktionslinie direkt wieder zugeführt werden können. Speziell für die Rückführung der anfallenden Rand- und Mittelschnitte bietet die Sikoplast Maschinenbau Heinrich Koch GmbH aus Siegburg das System Sikorex an, das sich im Markt in den vergangenen 20 Jahren etabliert hat. Mehr als 200 Systeme sind weltweit in Betrieb. "Typischerweise amortisiert sich die Investition in eine Sikorex-Anlage aufgrund seiner Vorteile in weniger als zwölf Monaten", ist man bei Sikoplast überzeugt.

Rand- und Mittelstreifen fallen bei der Herstellung von Cast- oder Chill-Roll Folie (CPP), Blasfolie, Tiefziehfolie, biaxial orientierten PP-, PET und PA-Folien sowie bei Non-Wovens an. Häufig werden die anfallenden Randstreifen über ein Abzugsgebläse einer Mühle und dann direkt dem Produktionsextruder wieder zugeführt, um, mit Neuware vermischt, wieder extrudiert zu werden. Nach Aussage von Sikoplast hat dieses Verfahren einige Nachteile: Die Kapazität der Reststoffe ist außer bei Tiefziehfolien auf 5 bis 15% der Gesamtkapazität begrenzt, durch den relativ hohen Staubanteil kommt es zu Stippenbildung, das Material kann thermisch geschädigt werden und gerade bei der Verarbeitung hygroskopischer Produkte wie PET und PA kann es durch Feuchtigkeitsaufnahme und damit zu Qualitätseinbußen kommen.

Um diese Nachteile zu eliminieren werden die Rand- und Mittelstreifen bei der Sikoplast-Lösung über ein Einzugswerk einem Recyclingextruder zugeführt, in Schmelze umgewandelt und über eine Schmelzeleitung dem Produktionsextruder wieder zugeführt. Abhängig von Produkt und Kundenwunsch ist es für eine bessere Produktqualität möglich, eine Schmelzepumpe oder einen Siebwechsler einzusetzen. Recyclingextruder aus Siegburg sind so ausgelegt, dass sie im Einzugsbereich einen wesentlich höheren Durchmesser als im Schmelzebereich haben. Mögliche Ausführungen sind 100/50; 120/70; 140/90 oder 180/110 mm. Für Sonderanwendungen, beispielsweise die Verarbeitung von EPS wird das freie Volumen im Einzugsbereich des Extruders vergrößert. Zwischen den beiden Durchmesserbereichen befindet sich ein etwa 1,5 D langes Übergangsstück.

Im Bedarfsfall lässt sich das System mit einem zweiten Einzugswerk aufrüsten, um simultan zum Randstreifeneinzug auch Anfahrmaterialien in voller Breite aufgeben zu können. So werde das Handling vereinfacht und auf eine Regranulierung könne gänzlich verzichtet werden, meldet Sikoplast. Durch den Einsatz einer Dosierpumpe könnte zudem der Mengenanteil des rückgeführten Materials genau geregelt werden.

17.10.2012 10:56 Alter: 5 Jahre